AhnInnenreihe

(Die Jüngste im Bild ist mittlerweile 70 Jahre alt und eine unermüdliche Tierschützerin)

Wie wäre es, wenn wir uns heute einmal an die Menschen erinnern,  denen wir es zu verdanken haben, dass wir heute auf der Welt sind? Wie viele Zufälle, wie viele Wendungen des Schicksals, wie viele mutige Schritte, wie viel Durchhaltevermögen, wie viel Vertrauen, wie viel Liebe hat es gebraucht, damit es dich gibt?

Es ist mit Sicherheit nicht immer alles gut gelaufen und ich denke, wenige von uns wurden wirklich bewusst gezeugt. Das könnten wir als Anlass sehen uns ewig zu kränken oder wir lassen es einfach los. Denn es muss auch sehr, sehr viel gut gelaufen sein, dass wir heute hier sind, wo wir sind.

Ich denke, es ist Zeit, ein großes DANKE zu sagen, an alle, die vor uns da waren.  Vielleicht ist es dir sogar möglich, dich bewusst vor deinen Ahnen und vor deinen Ahninnen zu verneigen. Vor ihren Tränen und ihrer Freude, vor ihren Ängsten und vor ihrem Mut, vor ihren Fehlern und vor ihren Errungenschaften. Einfach vor ihrem Versuch, ihr Bestes zu geben, es war das, was für sie, zu diesem Zeitpunkt, möglich war.

Und dann ist es wieder Zeit, sich an den eigenen Weg zu erinnern. Daran, dass auch wir einmal AhnInnen sein werden. Es gibt viel zu tun.

Text: Silvia Mathilde Franz

„Niemand kann an den Anfang seiner Geschichte zurückgehen und sein Leben neu beginnen, aber jeder kann heute damit anfangen, ein neues Ende zu schreiben“ (Maria Robinson)

Post Author: Silvia